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Wie man einen Relaunch nicht durchführt

Whitehouse

Die Content-Migration von großen Relaunch-Projekten ist immer komplex und verdient erhöhte Aufmerksamkeit. Welch dramatischen Auswirkungen ein schlecht ausgeführter Relaunch hat, verdeutlichte im Januar und Februar diese Jahres das Portal des Weißen Haus in Washington, als der digitale Auftritt vom Team des neu eingeführten Präsidenten der Vereinigten Staaten in den Sand gesetzt wurde.

Nach detaillierten Analysen im Blog von Searchmetrics hatte die Webseite des Weißen Hauses einen Sichtbarkeitsindex von 202.731. Bereits eine Woche, nachdem die „alte" Obama-Seite vom Netz genommen bzw. archiviert worden war, brach die Visibility um 24 % ein. Nach einem Monat war sie bereits um 31% eingebrochen. Auch ein Transfer der Visibility gelang nur zu einem sehr kleinen Teil (2%).

Absturz vieler Rankings

Der Absturz aller Rankings scheint zwar aufgehalten worden zu sein, aber zu alter Stärke wird die Webseite des Weißen Hauses so schnell nicht zurück finden. Lediglich ca. 50 % der alten URLs bei whitehouse.gov scheint korrekt dargestellt oder auf die richtigen Landeseiten weitergeleitet zu werden. Der Rest der alten URLs liefert nur Fehlermeldungen. Die Petitions-Seiten der Obama-Administration sind mit mehreren Sub-Domains gleich gänzlich verschwunden.

Für viele Begriffe ging das Ranking gänzlich verloren. Die Namen von ehemaligen Präsidenten erholten sich zwar recht schnell und „Michele Obama" belegt aktuell Platz zwei der Suchergebnisse, wenn man nach dem Weißen Haus googlet. Aber beim Thema „net neutrality" scheint der neue Präsident so schnell keinen Fuß mehr auf den Boden zu bekommen.

Hätte Trump die RelaunchApp benutzt, wäre ihm so etwas nicht passiert.

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xxnoxx_zaehler

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